unheilige Pilgergedanken

Liebe Dich selbst, und Du empfindest Freude an jeder Begleitung.

Pilgern boomt: „Zehntausende Anhänger pilgern …
in die Fußballstadien, zu Open-air-Festivals, zu Ausstellungen, Volksfesten …“
Ja die treuesten unter ihnen reisen sogar bei Auswärtsspielen quer durch die Republik,
um ihre Mannschaft anzufeuern, um ihren Verein zu feiern.
Die gehen sogar für ihn durchs feindliche Feuerwerk und schlagen sich.

Eine wichtige Disziplin bei den Pilgergames: Aktives Nichtstun bei „cafe con leche“.

„Sich anfassen, sich salben, sich nahe sein
… deren zentrale Säulen „“sechs Bs““ sind: „“Bezaubern““ (durch Schönheit und Kunst), „“Begeistern““ (durch Poesie und Musik), „“Bewegen““ (durch Pilgern und Tanz …),
„“Berühren““ (durch Zärtlichkeit und Sinnlichkeit), „“Besinnen““ (durch Schweigen und Beten) und „“Befragen““ (durch Gespräch und Dialog). “

Wanderheilungen: Gegen zu hohe Cholesterinwerte kann man anpilgern, fanden niederländische Forscher heraus.

Jeder Mensch sucht nach Halt. Dabei liegt der einzige Halt im Loslassen.

Die 10 Geh-Bote (des Pilgers Bruno Kunz)
1. Geh
Es gibt fürs Pilgern kein besseres Fortbewegungsmittel als das Gehen. Nur Gehen! Darum geht es.
2. Geh langsam
Setz dich nicht unter unnötigen sportlichen Leistungsdruck. Du kommst doch immer nur bei dir selber an.
3. Geh leicht
Reduziere dein Gepäck auf das Nötigste. Es ist ein gutes Gefühl, mit wenig aus zu kommen.
4. Geh einfach
Einfachheit begünstigt spirituelle Erfahrungen, ja sie ist sogar die Voraussetzung dafür.
5. Geh alleine
Du kannst besser in dich gehen und offener auf andere zugehen.
6. Geh lange
Auf die Schnelle wirst du nichts kapieren. Du musst tage-, wochenlang unterwegs sein, bis du dem Pilger-Weg allmählich auf die Spur kommst.
7. Geh achtsam
Wenn du bewusst gehst, lernst du den Weg so an zu nehmen, wie er ist. Dies zu begreifen, ist ein wichtiger Lernprozess und braucht seine Zeit.
8. Geh dankbar
Alles – auch das Mühsame – hat seinen tiefen Sinn. Vielleicht erkennst du diesen erst später.
9. Geh weiter
Auch wenn Krisen dich an deinem wunden Punkt treffen, geh weiter. Vertraue darauf: Es geht, wenn man geht.
10. Geh mit Gott
Es pilgert sich leichter, wenn du im Namen Gottes gehst.
Wenn Gott für dich in weite Ferne gerückt ist, könnten dir die Geh-Bote (siehe oben) helfen, das Göttliche in dir wieder zu entdecken.

Der Tourist verlangt, der Pilger dankt!

Zu Fuß bist Du kein Fremder,
und die Sprache des Herzens wird überall verstanden.

Bleib Deinen Träumen auf der Spur … doch verträum Dich nicht.

„Pilgern – Oh, Gott! Zu Gott, mit Gott, an Gott vorbei, mit Gott drumrum …“

Der Wahrheitsgehalt in manchen Büchern ist: Es gibt den Jakobsweg.

Vom weg zum Weg …vom Weg weg hin zum Weg
(Erkenntnissbildung , tiefschürfende Einsichten, Erkenntnisse)

„Im Anschluss an die Heilige Messe wird allen,

die in den kommenden 8 Wochen nach Santiago, Rom oder Jerusalem aufbrechen, der Pilgersegen erteilt.“
Muß dann nach 8 Wochen  nachgesegnet werden?

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